| Weltrekordversuch nach der Niederlage ist vor dem Sieg |
| Die Bilder von Bern |
2007-11-28 14:34:18 |
| Alle Bilder zum Weltrekordversuch gibt es absofort hier
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| Das Drama von Bern |
2007-11-24 05:39:10 |
| Wir können es immer noch nicht glauben. Es ist tatsächlich vorbei. Rainer hat Schüttelfrost. Frustriert schlurft er zur Dusche. "Mir ist so grauenhaft schlecht. Ich kann nicht mal meine eigenen Speichel schlucken." Wir bauen unsere Geräte ab. Das Gipfelifrühstück fällt aus. Wir fahren nach Hause.
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| Vorbei! |
2007-11-24 05:30:23 |
| Rainer muss wegen Magenkrämpfen nochmal vom Rad und würgt nur noch weissen Schleim aus sich heraus. Gibt er auf? Nach 4 Minuten versucht er es nochmal, wir geben ihm warmen Tee und ein bisschen Gebäck. Doch nach nicht einmal einer halben Stunde passiert es: Rainer hechtet vom Rad und rennt zum Bad. Über der WC-Schüssel kauernd muss er noch einmal 3 Brechanfälle durchstehen. "Ich kann nicht mehr", murmelt er. Er legt sich hin, ihm ist hundeelend. "Es ist vorbei." Nach 13 Stunden und 21 Minuten ist der Traum vom Weltrekord beendet - trotz einer sensationellen Leistung.
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| Es wird dramatisch |
2007-11-24 05:14:10 |
| Rainer leidet. Er musste sich übergeben. Das war das erste Mal seit dem Start, dass er vom Rad stieg - nach neuneinhalb Stunden. Danach fühlte er sich besser und konnte sich langsam wieder aufbauen. Nach 20 Minuten war er bereits wieder auf über 200 Watt. Aber Magenprobleme lösen sich in der Regel nicht während einer Vollbelastung. Wir sind in einer kritischen Phase.
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| Rainers Magen rebelliert |
2007-11-24 01:56:49 |
| Jetzt machen wir uns wirklich Sorgen um Rollen-Rainer: Matthias musste schon mal vorsichtshalber den Plastikkübel holen. Etwas stimmt nicht mit Rainers Magen. Er war in den letzten beiden Stunden immer stiller geworden. Es geht ihm nicht gut. Zwischendurch fiel seine Wattzahl auf unter 185. Dennoch hält er seine durchschnittliche Leistung weiterhin hoch, auch wenn er etwa 8 Prozent zurückfuhr. Die Herzfrequenz liegt konstant um 139, Tendenz leicht abwärts. Er fährt mit eher niedriger Kadenz um die 87. Er fährt immer noch gut. Aber jetzt kommen sehr schwere Stunden auf ihn zu.
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| Krise überwunden |
2007-11-23 22:01:10 |
| Wir atmen auf. Rollen-Rainer hat seine Krise weggedrückt. Der Mann ist unglaublich! Um halb zehn drückt er mit uhrwerkähnlicher Regelmässigkeit etwa 235 Watt. Er trinkt wieder gut. Er telefoniert. Er scherzt. RAiner radelt!
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| Magenprobleme |
2007-11-23 21:14:24 |
| Gegen 20 Uhr hat Rainer plötzlich Magenprobleme. Er muss häufig aufstossen und senkt den Kopf länger, als uns lieb ist. "Manchmal schiebt es schon kurz vors Kinn", sagt er. Er fährt die Geschwindigkeit herunter. Rainer wird still. Wir machen uns Sorgen und versuchen es mit Cola.
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| Rainer kühlt kurz ab |
2007-11-23 19:51:21 |
| Rollen-Rainer hat sich nach gut 2,5 Stunden ein
paar Minuten ausgeruht und liess die Wattleistung
um zehn Punkte fallen. Er ist immer noch um über
20 Prozent über der Sollleistung von 196 Watt.
Cool runnings!
Währenddessen kommen die ersten Gäste in Aldo
Schallers Laden, um auf dem Spin-Bike mit Rainer
mitzukurbeln. Mit dabei Hermann Bachmann, der
Masseur mit dem tollen Schnauz, der 2006 mit
Johannes den Euroride von Calpe nach Bern fuhr
und nun 2007 die RAAM-Qualifikation geschafft
hat. Howdi Mändu!
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| Perfekt Start für Rollen-Rainer |
2007-11-23 17:18:04 |
| Rollen-Rainer ist perfekt ungerwaeggs! Nach 2
Stunden hat er bereits 77.7 Kilometer
zurückgelegt. Seine Herzfrequenz lag in der
ersten Stunde mit einer 91-er Kadenz bei 137. In
der zweiten Stunde pulste Rainer mit 143. Er wird
noch bis zum Abendesssen mit dieser Leistung
weitermachen. Essen gibts allerdings nur für die
Swissteam-Betreuer Daniel, Matthias und Johannes.
Rainer dagegen erhält nur Flüssignahrung. Bisher
hat er gut 2,5 Liter verbraucht. Inzwischen wird
er von Matthias begleitet, der nach 1 Stunde
bereits kräftig schwitzt und droht, jeden Moment
aus Aldo Schallers Laden zu schwimmen. Extra aus
dem Wallis kam Dani Wyss, RAAM-Sieger 2006 und -
Vierter 2007, angereist, um Swissteam zu
begrüssen und Rainer anzufeuern. Zwei
Modellathleten tauschten Ideen aus, der eine
lässig in Jeans, der andere schweissnass bei der
Arbeit. Wir freuen uns über deinen Besuch, Dani!
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